| Seen als Lebensraum |
Seite 1 von 3 Auch wenn die Ulmtalsperre künstlichen Ursprungs entspringt, so stellt sie heute natürliche Lebensräume mit einer entsprechend vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt da.
Charakteristisch für die Uferzone sind Schilf, Röhricht und Schwimmblattpflanzen. Im und über dem Wasser lassen sich Wasservögel, Frösche, Libellen und zahreiche andere Tierarten beobachten. Auch der Seegrund ist bewohnt, selbst dort wo das Licht nicht mehr eindringt. Bakterien und wirbellose Tiere, wie z.B. Schlammröhrenwürmer, ernähren sich von den herabsinkenden organischen Materialien. Prägende Bewohner der Freiwasserzone sind natürlich Fische.
Aber auch Insekten, Krebse und zahlreiche Kleinsttiere leben hier, hinzu kommen die verschiedenen Algenarten. Diese Lebewesen stehen über das Nahrungsnetz in enger Wechsel-wirkung miteinander. Durch geringen Wasseraustausch, ist dieses Gleichgewicht besonders empfindlich. Denn die Nährstoffe, die durch Abschwemmung, Niederschläge und das Grund-wasser eingetragen werden, verbleiben in den meisten Fällen im See.
Ein Zuviel dieser Nährstoffe, insbesondere Phosphat, führt zu einer übermäßigen Produktion von Biomasse. Die Folge sind Algenblüten, die die Gewässerqualität und damit auch die Badenutzung beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall kann ein See durch Sauerstoffmangen "umkippen" und biologisch veröden. aus diesem Grund nochmals die Bitte an alle:
"verunreinigt das Wasser an der Ulmtalsperre nicht und verhalte Euch stets hygienisch" |
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