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Geschichte
Auf einem Basaltfelsen im Ulmtal baute Graf Adolf von Nassau in der ersten Hälfte des 14ten Jahrhunderts eine Burg, von der heute nur noch die Ruinen zu sehen sind. Zu Beginn des 17ten Jahrhunderts kamen unter dem Grafen Georg von Nassau-Beilstein drei Bauwerke zu der Anlage hinzu, darunter das Torhaus, auch "Schloss" genannt, im Süden. Von der Zehntscheuer im Westen stehen nur noch Mauerreste. Drittes Geäude ist die Kirche, die unter Ausnutzung der nordöstlichen Wehrmauern entstand.
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Anblick des Palas von Nordwesten
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Der Palas von Südwesten betrachtet
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das Schloss
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| Beschreibung
Diese "Ruine" ist Abstand das kurioseste Bauwerk, denn schon auf dem ersten Blick scheint es einem Science Fiction Film entsprungen zu sein. Man könnte auch sagen: "Mainhattan meets Middle Ages"
Das linke Bild zeigt zunächst den Anblick des Palast aus nordwestlicher Richtung. Die Nordmauer ragt steil über dem Tal auf, an jeder Seite ist ein Rundturm zu erkennen.
Geht man weiter um die Burgruine herum und nähert sich von Südwesten, ergibt sich der Anblick im mittleren Bild, wieder der Palas. Die Südmauer ist besser erhalten und lässt erahnen, wie groß und mächtig das Bauwerk einstmals war.Im rechten Bild ist schließlich das südlich anschließende "Schloss" zu sehen.
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Die Südmauer des Palas
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Mauerrest im Westen
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Inzwischen sind Torhaus und die neuerbaute Zehntscheuer im Privatbesitz und dienen als Wohnheim für behinderte junge Leute. Die Burg gehört inzwischen dem gleichen Besitzer und wird derzeit restauriert.
Quellen: "Kunsthistorischer Wanderführer Hessen", ISBN: 3-88199-133-6
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