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an der Ulmtalsperre:

Bildergalerie

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Ulmtal-Daten

 

Bauzeit: - 1965
Höhe über Talsohle: 16 m
Höhe über Gründungssohle: 19 m
Speicherraum: 0,82 Mio. m³
Wasserober-
fläche bei Vollstau:
6,7 ha
Dammvolumen 150000 m³
Kronenlänge: 290 m
Einzugsgebiet: 30 km²

 

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mit dem XCitor über der Ulmtalsperre
genießen Sie die Flugimpressionen von Werner Schlegel und Peter Kraus in unserer Slideshow die hier in paar Sekunden beginnt !
Beitragsinhalt
Motorflieger über der UTS
Seite 2

Die Freiheit beginnt dann, wenn die Füße die Erde verlassen.

Wie oft haben wir als Dauercamper oder als Urlaubsgäste fasziniert an der Ulmtalsperre gestanden und die Flugkünste der Gleitschirmflieger am Himmel beobachtet. Und wie oft haben wir uns gefragt, wo starten die Flieger, wie hoch fliegen sie und wer steckt eigentlich dahinter?

Das Team von www.ulmtalsperre.de hat sich der Sache angenommen und Kontakt zu einem Motorschirmflieger aufgenommen, der uns einen Einblick in dessen Sportart und zukünftig auch faszinierende Luftaufnahmen von der Ulmtalsperre liefern wird.



Vorstellung:
Der Asslarer Werner Schlegel unter Fliegerkollegen „ Wernair „ genannt, ist seit Jahren dem Motorschirmfliegen verfallen.1993 gründete er mit weiteren Kollegen den Verein: Asslarer – Gleitschirmflieger e.V. und leitete 10 Jahre lang den Vorsitz.Ein Unfall hinderte ihn am weiterfliegen an der Winde und in den Bergen.

In Dänemark sah er 1998 den ersten Motorschirmflieger. Von da an stand für ihn fest, dass es genau das ist, was er immer wollte. Die Ausbildung für das motorisierte Fliegen (man benötigt einen UL – Ultraleicht –Schein), erlernte Werner Schlegel im Harz bei der größten deutschen Motorschirmschule.

worin liegt die Faszination?
Die Faszination des Motorschirmfliegens besteht so Werner Schlegel in seiner Einfachheit. Leicht gleitet der Motorschirm durch die Luft. Es gibt keine Kanzel oder Verkleidung, die den Blick nach oben oder unter beeinflusst. Der Motorschirm ist das kleinste und leichteste Motorflugzeug, und lässt sich sogar in einem normalen PKW verstauen.

Die Ausrüstung:
Die Ausrüstung für das Motorschirmfliegen ist fast die gleiche wie beim Bergfliegen. Gurtzeug, Rettungsgerät, Helm, Schirm, feste Schuhe und natürlich der Motor. Hier gibt es verschiedene Anbieter. Werner Schlegel entschied sich für den führenden Markenhersteller Fresh Breeze aus Hannover.

Jahrelang flog Werner Schlegel einen 122er Solo-Motor. Der Motor wog dabei mit 10 L Sprit ca. 30 Kg und man konnte ihn auf dem Rücken tragen. Bandscheibenprobleme und eine OP zwangen Werner Schlegel immer wieder zu größeren Pausen. Manchmal spielte Werner Schlegel mit dem Gedanken ganz aufzuhören.

Aber dann entwickelte Fresh-Breeze, das fliegende Fahrrad – genannt „ Flyke „
Der Motor des "Flyke" wird dabei an dem Liegefahrrad angehängt, und man startet und landet im sitzen wie ein richtiger Flieger – wenn auch nicht so schnell. Der Motor des Flyke ist stärker und hat ca. 30 PS, und einen 20 L Tank, welches locker für einige Stunden Flugspaß ausreicht.

Die Fluggeschwindigkeit richtet sich nach dem Wind. Die Eigengeschwindigkeit des Flykes liegt bei ca. 40 km/h. Mit etwas Rückenwind werden leicht 70 bis 80km/h zu erreichen, so dass man dadurch auch größere Strecken erkunden kann.

Neue Herausforderungen wurden im September 2007 gesucht und gefunden:
Das fliegende Fahrrad war eine tolle Sache, aber irgendwann wurde es Werner Schlegel zu langweilig immer alleine unterwegs zu sein. Da sein Freund u. Fliegerkollege Peter Kraus aus Dutenhofen sich ebenfalls ein "Flyke" kaufen wollte, entstand im September 2007 bei einem Kaffekränzchen die Idee sich per Haltergemeinschaft etwas "Einmaliges" zulegen - Den XCitor -

XCitor - Doppelsitzer-Trike und die derzeit neueste Entwicklung von Fresh Breeze
Dieses Fluggerät, welches seit 2005 auf dem Markt ist, bietet einem die Möglichkeit, zwar auch mit dem Gleitschirm zu fliegen, aber mit zwei Personen. Es fällt in die Kategorie UL ( Ultraleicht Flieger) und hat einen 70 PS Motor. Neben dem Anschaffungspreis hat der XCitor noch den Vorteil das er schneller als der "Flyke" und durch sein Gewicht stabiler ist und vorallem das man den Flugspaß zu zweit erleben kann und dies natürlich viel mehr Spaß macht.

Vom Kauf bis zur Prüfung für die Passagierflugberechtigung:
Nachdem Werner Schlegel und Peter Kraus sich schnell einig waren und zufällig auch der erste Gebrauchte "XCitor" auf dem Markt war, dessen Eigentümer Werner Schlegel kannte, wurde sofort Nägel mit Köpfen gemacht und der Doppelsitzer, der gerade mal 20 Betriebs-stunden geflogen wurde, in Obersdorf gekauft.

Nun begann im Winter die neue Ausbildung. Werner Schlegel und Peter Kraus mussten etliche Stunden mit einem Fluglehrer fliegen, damit Sie nach bestandener Prüfung, die Passagierflugberechtigung erhalten haben und seit Frühjahr 2008 auch zu zweit fliegen dürfen.


 

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